Über Helgard Mohr

Helgard Mohr beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit Ton. Begonnen hat sie in den siebziger Jahren im Sultanat von Oman mit Arbeiten auf der Drehscheibe. Von glasierten Schalen und Vasen über Kannen und Tassen bis hin zu Römertopf oder Brotkorb entstanden die verschiedensten Gebrauchskeramiken.

Später entdeckte sie in Den Haag das freie Arbeiten kleinerer Skulpturen in der Aufbautechnik für sich. Sie gestaltete aus der Fantasie Figuren wie Göttinnen oder Marktfrauen und entwickelte ein Schachbrett, eine Krippenszene und ähnliche Motive.

Nach England umgezogen begann sie am Richmond College in London mit dem Gestalten von Skulpturen und Portraits nach lebenden Modellen. Dabei war es ihr wichtig, größtmögliche Ähnlichkeit zwischen Modell und Skulptur zu erreichen und die natürliche Ausdruckskraft in Gestik und Mimik einzufangen.

Nach einem weiteren Umzug in die Niederlande änderte sie ihren Stil vollkommen. Sie begann an der Frije Academie in Den Haag ihre Plastiken stark zu vereinfachen, um sie aufs Wesentliche zu reduzieren. Ihre Gestalten, vornehmlich Frauen, entsprachen in keiner Weise mehr einem Schönheitsideal; sie sind unförmig dick und zeigen keine Details. Nichts lenkt vom Ausdruck ihrer inneren Befindlichkeit ab – in sich ruhende Geschöpfe, stolz aufgerichtet, träumend oder verspielt, so dass der Betrachter unmittelbar emotional angesprochen wird.

Helgard Mohr hat an drei Sammelausstellungen teilgenommen:

1995 in Katwijk, Holland
2012 und 1014 in Aschau im Chiemgau, Deutschland.




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